Über mich

Ín der Ruhe liegt die (Arbeits-)Kraft
Ín der Ruhe liegt die (Arbeits-)Kraft Katja meditert nach Buddha-Vorbild um sich auf Problemlösungen zu fokussieren

Meine Mitschüler auf dem Gymnasium haben in mir immer den kreativen Kopf gesehen, der einmal in einem bunt eingerichtetem Loft in einer verrückten Großstadt hausen, werkeln, wirken und toben wird. Nachdem ich den einstündigen Abi-Abschluss-Film zum Abiball präsentiert hatte, gab es da keine Zweifel mehr: Katja wird mal was mit Medien machen. Fangen wir realistisch an…

Marketing-Akademie, Praktikas und betriebliche IHK-Ausbildung bei cine plus und Native Instruments

Nach dem Abi habe ich erst einmal erste Berufserfahrungen als nicht- und unbezahlter Praktikant gemacht. Die ersten 15 Monate habe ich in einer kleinen 5-köpfigen Medienfirma in Magdeburg angefangen Berufsalltag-Luft zu schnuppern.  Habe Schmalfilme ein- und wieder ausgepackt, Filme von Band auf DVD kopiert, Kundendaten eingetippt und ab und an auch mal einen Film oder Hörbuch geschnitten. Parallel dazu wurde ich auf der Mitteldeutschen Akademie für Marketing und Kommunikation Magdeburg zum Verständigungsprofi („Kommunikationswirtin“) ausgebildet, lernte dort also sämtliches Grundwissen wie man Werbung macht, USPs ausarbeitet, Zielgruppen und Märkte analysiert, korrekt Buch führt, Layouts erstellt, kommuniziert und insbesondere die Kunst saugute PowerPoint-Präsentationen zu halten.
In meinen Jahren als Praktikantin hatte ich auch das Glück 6 Monate Vollzeit für das MDF.1 Fernsehen täglich Beiträge erstellen zu dürfen, also ein Grundausbildung zum Videojournalisten zu machen. Hier war man als „kleiner Praktikant“ voll eingebunden und erstellte in Zweier-Teams komplette Beiträge: Thema recherchieren, Pressetermine wahrnehmen und Beitragsnotizen verfassen, Menschen aus Politik, Kultur und Stadtleben interviewen, finalen Beitrag schreiben, Beitrag einsprechen, Beiträge sekundengenau auf Musik schneiden, auch mal selbst die Kamera führen, Schnittbilder einfangen… ein zeitweise stressiger, aber sehr abwechslungsreicher und lehrreicher Job.
Nach Abschluss der zweijährigen Dual-Ausbildung zum Kommunikationswirt begann ich ein einjähriges Praktikum bei cine plus, einem wichtigen Mediendienstleister in Berlin und so zog ich vom Dorf in die Großstadt. Drei Jahre war ich dort zentraler Ansprechpartner in der Marketing-Abteilung und startete dort meine betriebliche Ausbildung zum Mediengestalter Digital/Print. Ich kümmert mich um Erstellung und Bestellung von Geschäftsunterlagen sowie Werbemitteln (Druckvorlagen erstellen,Recherche und Beauftragung von Druckereien), Planung der Betriebsfeiern, Firmenpräsentationen und Ausschreibungen, Websitepflege, Anzeigenlayouts und Werbetexte, Planung und Leitung von Meetings mit der Geschäftsleitung zu diversen Marketing-Maßnahmen, Vernetzung von Abteilungenund jede Menge Organisation und sogenanntes Tagesgeschäft. Nebenbei konnte ich auch ein wenig beobachten wie das Filmgeschäft läuft und welche Stadien die Erstellung durchläuft von der ersten Idee, über die Finanzierung, Casting, Dreh, Postproduktion bis zur finalen Premiere und erforderlichen Werbemaßnahmen.
Mein letztes Ausbildungsjahr absolvierte ich bei Native Instruments in der Art(Grafik)-Abteilung, als Teil des Marketing-Büros. Hier lernte ich professionelle Abläufe in einer weltbekannten Firma mit weltbekannten Marken (TRAKTOR, MASCHINE, KOMPLETE) der Musikbranche kennen. Ich unterstütze die Graphicdesign-Profis bei der Erstellung von Newslettern, Flyern, technischen Handbüchern, Produktverpackungen, aufwendig gestalteten Produktbildern für die Website, Produktvideos uvm. . Ich schätze ihr klares, konsequentes Design welches sich in allen Werbemitteln, Präsentationen, Medien und sogar in der Büroeinrichtung widerspiegelte. Dieses Firma machte für mich Coporate Design praktisch erlebbar und ich genoss die Vorteile dieser Design-Richtlinien. Mit Interesse beobachtete ich hier Aufbau, Struktur, Organisation und Führung dieses erfolgreichen Unternehmens, welches von einer Krisenzeit lernte und sich stetig perfektionierte.

Mit IHK-Abschlusszeugnis in der Tasche dufte ich als Trainee noch ein halbes Jahr in die Entwicklungsabteilung der Website von Native Instruments reinschnuppern. Hier erstellte ich den ersten HTML-basierten Styleguide für Native Instruments. Leider hatte ich damals noch keinen Schimmer von professioneller Website-Entwicklung und so zog ich weiter…

Mein erster Job: Webdesigner Onlineshop für DefShop

Im Frühjahr 2012 startete ich meine Karriere als Webdesigner in der Shop-Entwicklung von DefShop. Dort führte ich im Jahr 2013 das CSS Framework Bootstrap 2 ein und leitete damit das Redesign… Planung, Umsetzung, Koordination sowie Durchführung von Tests gehörten hier gleichermaßen zu meinen Aufgaben, die mich vom Anfänger zum Fortgeschrittenen im Frontend machten. Im Zuge des Redesigns lernte ich eine Menge über ECommerce in den Bereichen technische Umsetzung, rechtliche Stolperfallen, Nutzerführung (UI), Conversionrate Optimierung, digitale Einkaufswelten (UX), Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Software-Entwicklungsprozesse. Es folgte der Umstieg auf Bootstrap 3 und somit die Umstellung auf ein Responsive Design, Redesign Nummer zwei. Zuletzt führte ich Inhouse-Schulungen durch und plante auch einen Workshop um den Umstieg von einem fixem zu einem sehr komplexen, responsive Webdesign zu erleichtern und die Probleme bei der Planung von Responsive Webdesigns zu minimieren: weg von starren Photoshop-Design-Vorgaben und hin zur agilen Entwicklung direkt im Browser zusammen mit dem Kunden/Kollegen.

Nach 4,5 Jahren Arbeit am gleichen Shop, im gleichen Büro will ich nun weiterziehen… es gibt noch viel zu entdecken, zu lernen, zu verbessern.

 

… und übrigens wohne ich in einer 56 Quadratmeter großen Zweizimmer-WG und schlafe in einem knatschendem IKEA-Holzbett, was ja quasi ein Loft ist. Berlin, arm aber sexy. 😉

Kurz zusammengefasst bin ich auf folgende Dinge spezialisiert:

  • Entwicklung von HTML/PHP Templates mit Twitter Boostrap 2/3 mit LESS/SASS (HTML5, CSS3)
  • Erstellung von Menus, Bildslidern u.a. mit jquery + Anpassung/Erweiterung diverser Plugins
  • Umsetzung und Optmierung von Marketing-Ideen/Konzepten zur Conversion Rate Optimierung, SEO-Optimierung,Pagespeed-Optimierung
  • Unterstützung des Marketings bei der Entwicklung neuer Shop-Features

Das würde ich gerne noch lernen bzw. hier würde ich mein Wissen noch gerne ausbauen:

  • Android und iOS App-Entwicklung
  • CSS3 Animation
  • AngularJS
  • WordPress
  • PHP OOP
  • ExtJS
  • Ausbau meiner JavaScript Kenntnisse
  • Kenntnisse require.js

Mein Vorbilder

  • Chris Coyier von css-tricks.com
  • Autor und Dozent Jonas Hellwig von Kulturbanause.de

Wenn ich nicht im Büro sitze und arbeite…

Freizeit
Freizeit
  • reise ich gerne durch die Welt, aber am liebsten in die Türkei zu meinen Freunden oder mit dem Zug oder Bus durch Europa
  • Lasse ich meinen großen Drachen („Kite“) auf dem Tempelhofer Feld oder in der Heimat auf der Kuhwiese steigen
  • sitze ich in der Bibliothek und entdecke neues Wissen oder stöbere in den fantasievollen Kinderbüchern
  • schreibe oder fotografiere für meinen Blog
  • gestalte Facebook-Profilbilder
  • probiere neue Computer-Programme aus
  • bummle durch die Stadt
  • gehe auf Poetry-Slam- oder kostenlose Comedy-Events in den Kneipen und Cafés von Berlin
  • philosophiere mit einem besten Freund über Probleme der Welt auf einer Parkbank

Was ich schätze, was mich antreibt…

  • lockeres, innovatives Arbeitsumfeld
  • klare Aufgabenverteilung nach Kompetenz und Stärken
  • Struktur und klare Vorgaben mit Raum für Verbesserungsvorschläge und Kreativität
  • Aufgaben und Endprodukte mit denen ich mich bestenfalls identifizieren kann, um sie bestmöglich zu verstehen und „verkaufen“ zu können
  • Zusammenarbeit mit einem internationalen Team, von dem man lernen kann durch Einflüsse anderer Kulturen und Inspirationsquellen
  • abwechslungsreichere Projekte
  • ortsabhängiges arbeiten (Coworking-Spaces, in Bibliotheken)
  • Möglichkeiten die Welt zu entdecken, Menschen zu treffen, von anderen Firmen zu lernen
  • keine Konkurrenz und keine Ellenbogen-Politik
  • für ein Projekt „brennen“ und mit Leidenschaft daran arbeiten
  • Umweltbewusstsein
  • Qualitätsbewusstsein
  • Probleme lösen
  • Bürokratie minimieren
  • Prozesse optimieren
  • gesunder Perfektionismus
  • mein Wissen weitergeben
  • freundlicher, höflicher, wertschätzender aber auch ehrlicher Umgang
  • faire Bezahlung ( Ich muss von meinem Einkommen leben können, dennoch sollte nicht die Bezahlung sondern der Sinn im Vordergrund stehen)
  • kundenorientierte Produktentwicklung und Dienstleistungsangebot
  • legaler und fairer Umgang mit der Konkurrenz und Kunden (Stichwort Bewertungsportale)
  • Möglichkeit und Zeit Wissen zu erweitern und sich zu jemanden zu entwickeln, der gebraucht wird wenn Potential da ist